Bauüberwachung - Nura Fluss Sanierungsprojekt

Teilweise abgerissenes Fabriksgebäude

Verlegung der HDPE Membrane auf der Deponie

Land: Kasachstan

Projektdauer: 06/2006 - 11/2011

Kunde: Committee for Water Resources, The World Bank

Investitionsbudget: USD 41 Millionen

Beschreibung:

Das Projekt umfasst die Bauaufsicht und die Koordination der ersten 2 Arbeitsverträge des durch die Weltbank finanzierten Nura Flussreinigungsprojekts, d. h. den Bau und Betrieb der Apan Deponie, den Abbruch, die Reinigung der Karbidfabrik und des angrenzenden Gebietes sowie die Reinigung des Nura Flusses und des Zhaur Sumpfs.

Die ehemalige Karbidfabrik ist der Ursprung der Quecksilberverunreinigung im Nura Flusstal. Sie wurde abgerissen und das angrenzende Gebiet teilweise gereinigt oder eingezäunt. Im Nura Fluss selbst sowie in der Umgebung mussten mehr als 2 Millionen Kubikmeter des verseuchten Materials entfernt werden. Das Material der Flusssohle und in Überflutungsbereichen ausgebaggert.

Es wurden Transportstationen eingerichtet, um weitere Verunreinigung en während der Transportarbeiten zu verhindern. In der Nähe von Temirtau wird eine Sondermülldepoine gebaut um das verseuchte Material in zwei Klassen zu lagern. Ein 24-Stunden-Betrieb ist für alle Transportarbeiten und die Deponieauffüllung erforderlich um die Arbeiten innerhalb den vorgesehenen 4 Jahren zu ermöglichen.

Die komplette Arbeitsdurchführung beruht auf strengen gesundheitlichen und sicherheitstechnischen Aspekten und einem strengen schwarz-weiß Zonenkonzept, das spezielle Schleusen für das Personal und die Ausrüstung vorsieht. Es wird bei allen Baustellen enehalten. Parallele Umweltüberwachung muss von den Auftragnehmern unter der Aufsicht des Bauleiters durchgeführt werden.


Erbrachte Leistungen:
  • Bauaufsucht gemäß FIDIC-Richtlinien (Red-Book)
  • Überwachung aller Gesundheits- und Sicherheitsvoraussetzungen
  • Hilfestellung für den Auftraggeber in der Mobilmachung des Personals, dem Arbeitsstart und Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden
  • Aufsicht des Umweltüberwachungsprogrammes
  • Endabnahme der gereinigten Gebiete
  • Finanzielle und zeitliche Überprüfung der Arbeiten
  • Technische Hilfe für den Auftragnehmer
  • Planungsverbesserung