Bauüberwachung - Nura Fluss Sanierungsprojekt
Land: Kasachstan
Das Projekt umfasst die Bauaufsicht und die Koordination der ersten 2 Arbeitsverträge des innerhalb der Weltbank finanzierte Nura Flussreinigungsprojekt, d. h. den Bau und Betrieb der Apan Deponie, den Abbruch und die Reinigung der Karbidfabrik und des angrenzenden Gebietes sowie die Reinigung des Nura Flusses und des Zhaur Sumpfs.
Die ehemalige Karbidfabrik, Ursprung der Quecksilberverunreinigung im Nura Flusstal, wurde abgerissen, das angrenzende Gebiet teilweise gereinigt oder eingezäunt. In und neben dem Nura Fluss mussten mehr als 2 Millionen Kubikmeter des verseuchten Materials entfernt werden. Flussbodensatz und das Material von Flussbänken und Überflutungsbereichen wurde mittels hydraulischer Bagger ausgegraben.
Transportstationen wurden eingerichtet, um die Ausbreitung der Verunreinigung während der Transportarbeiten zu verhindern. Eine Sindermülldeponie wird auch in der Nähe von Temirtau gebaut, wo das ganze verseuchte Material in zwei verschiedenen Klassen gelagert werden soll. Ein 24-Stunden-Betrieb ist für alle Transportarbeiten und die Deponieauffüllung erforderlich um die Durchführung der Arbeiten innerhalb der vorgesehenen 4-jährigen Periode zu erlauben.
Die komplette Arbeitsdurchführung beruht auf strengen gesundheitlichen und sicherheitstechnischen Aspekten und einem strengen schwarz-weiß Zonenkonzept, das spezielle Schleusen für das Personal und die Ausrüstung vorsieht. Es wird bei allen Baustellen beachtet. Parallele Umweltüberwachung muss von den Auftragnehmern unter der Aufsicht des Bauleiters durchgeführt werden.
- Überwachung aller Gesundheits- und Sicherheitsvoraussetzungen
- Hilfestellung für den Auftraggeber in der Mobilmachung des Personals, dem Arbeitsstart und Zusammenarbeit mit staatlichen Behörden
- Aufsicht des Umweltüberwachungsprogrammes
- Endabnahme der gereinigten Gebiete
- Finanzielle und zeitliche Überprüfung der Arbeiten
- Technische Hilfe für den Auftragnehmer
- Planungsverbesserung

