Entwicklung von Betriebsrichtlinien für den Intumak Speicher
Land: Kasachstan
Das Ziel des Projekts ist die Entwicklung von Betriebsrichtlinien für den Intumak Speicher. Der Speicher ist am Fluss Nura in Zentralkasachstan, flussabwärts des Industriegebiets Temirtau - Karaganda, gelegen. Seit dem Bau des Speichers wirkt dieser als Auffangbecken für verschmutzte Sedimente, welche die Nura antransportiert. Im speziellen hat sich Quecksilber im Speicher angesammelt. Durch diesen Rückhalt von Sedimenten hat der Speicher eine größere Ausbreitung von verschmutzten Sedimenten weiter flussabwärts verhindert.
Der Fokus im Betrieb des Speichers muss daher auf diese existierende Quecksilberverschmutzung im Speicher, das heißt auf die abgesetzten Sedimente, durch adequates Sedimentmanagement gelegt werden. Da der vorhandene Damm noch nicht fertiggestellt ist, sollen die Empfehlungen betreffend das zukünftige Design des Damms, der Auslass- und Entlastungsanlage, eine minimale Auswirkung auf die Anrainergruppen und die Umwelt haben.
- Erstellung einer Studie zum Vergleich zwischen tatsächlicher Beobachtung und dem mathematischen Modell
- Beurteilung der hydraulischen Verhältnisse
- Beurteilung der meteorologischen Situation
- Risikoabschätzung aufgrund der abgesetzten mit Quecksilber verseuchten Sedimente
- Festlegung von Sedimentmangement Optionen
- Entwicklung von Betriebsrichtlinien für den Speicher

