Erneuerung der städtischen Infrastruktur in Batumi - Phase I
Land: Georgien
Batumi ist die Hauptstadt der autonomen Republik Adjara mit 123.000 Einwohnern, gelegen im Südosten von Georgien. Die existierende Wasserversorgungssituation war mit einer Pro-Kopf-Rate von 900l/c,d nicht ausreichend, um den benötigten Verbrauch zu decken. Das existierende Kanalisationssystem war in einem schlechten Zustand und Ursprung überfluteter Straßen, welche zu erheblichen Verschmutzungen geführt haben. Dies ist regelmäßig aufgetreten, da das Abflusssystem die hohen Niederschläge nicht bewältigen konnte und durch falsche Anschlüsse gekennzeichnet war. Eine funktionierende Abwasseraufbereitung bestand nicht mehr. Dies führte zu einer weiteren Verschmutzung des bereits gefährdeten Schwarzen Meers. Aufbauend auf einer Machbarkeitsstudie für die Erneuerung der städtischen Infrastruktur von 2005-2006 wurde dies in 3 Phasen geplant.
In Phase I wurde die Wasserversorgung und das Kanalisationssystem saniert, welches nun das vorhandene Kanalisationssystem ersetzt. Es wurde ein neues Wasserreservoir mit 10.000m³ errichtet. Brauchwasseraufbereitungsanlagen werden saniert, neue Wasserfassungen, neue Durchflussbegrenzer sowie neue Filtereinheiten werden gebaut. Zwei Abwasserpumpanlagen wurden komplett ausgetauscht und erneuert.
- Überarbeitung, Überprüfung und Mehrfachprüfung (und vorgeschlagene Investionsmaßnahmen) der Machbarkeitsstudie.
- Detaillierte Planung für die Durchführung der notwendigen Optimierung der Maßnahmen wie vorgeschlagen in der Machbarkeitsstudie für Phase I.
- Vorbereitung der Vertragsunterlagen gemäß FIDIC sowie alle anderen notwendigen Dokumente.
- Unterstützung des PEA (Municipality of Batumi) in allen notwendigen Lieferungen, Arbeiten und Dienstleistungen.
- Durchführen eines gleichzeitigen Programms zur Einschränkung der Verluste und des entsetzlich hohen spezifischen Wasserverbrauchs.
- Bauüberwachung und Kontrolle der eingesetzten Kapitals.
- Überprüfung der bestehenden Infrastruktur und der unternehmerischen Möglichkeiten von PEA und Formulierung eines unterstützenden Programms.


