Studie über die Salzwasserentsorgungspipeline Rotes Meer - Totes Meer - Phase I

Land: Jordanien

Projektdauer: 02/2017 - 08/2017

Kunde: Europäische Investitionsbank

Investitionsbudget: EUR 273.650 (Dienstleistung)

Beschreibung:

Diese Studie ist ein Teil des großen Toten Meer - Roten Meer-Projektes, das darauf abzielt Jordanien, Israel und Palästina mit Frischwasser zu versorgen und gleichzeitig das Rote Meer zu retten, in dem es den laufend sinkenden Wasserspiegel verlangsamt oder sogar stoppt. Derzeit liegt der Wasserspiegel ca.  40m unter dem Stand der 1930-er Jahre. Wasser wird aus dem Roten Meer bei Aqaba genommen, wo ein Teil davon entsalzt und als Trinkwasser verwendet wird. Das Salzwasser, zusammen mit zusätzlichem Wasser aus dem Roten Meer, wird über 225km bis zum Toten Meer gepumpt. Durch die Anhebung des Toten Meers um ca. 430m kann diese Höhe für Wasserkrafterzeugung genutzt werden.

 

Die Studie trägt zum Gesamtprojekt durch Vorbereitung von zwei Vorstudien bei. Eine Studie befasst sich mit der möglichen Anwendung der druckverzögerten Osmose-Technologie (PRO) sowie, neben dem Wasserkraftpotential, auch mit dem osmosischen Neigungsverhältnis zwischen Salzwasser und dem Toten Meer. Die zweite Studie befasst sich mit der Errichtung eines Forschungszentrum für Monitoring am Toten Meer, welche auch die Erstellung der Leistungsbeschreibung für ein Aquifier-Monitoring-Programm in Bezug auf potenzielle Verluste aus dem Sole-Fördersystem beinhaltet sowie Öffentlichkeitsbeteiligung (Stakeholder Engagement Plan)

 

Die erste Phase des Roten Meer- Toten Meer-Projekts wird auf etwa 1,1 Milliarden US-Dollar geschätzt und wird durch eine BOT-Vereinbarung umgesetzt. Die Ausschreibung begann bereits im Jahr 2016.


Erbrachte Leistungen:
  • Allumfassendes Projektmanagement und Kontakt zu den zahlreichen Stakeholdern
  • Erstellung einer Vorstudie über die Energieerzeugung  mittels Osmose
  • Erstellung einer Vorstudie zur Entwicklung des Forschungszentrums
  • Erstellung der Leistungsbeschreibung für ein Aquifer-Monitoring-Programm
  • Öffentlichkeitsbeteiligung (Stakeholder Engagement Plan)